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Berufsbild des Raumausstatters
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Was ist
ein Raumausstatter, und was macht der den ganzen Tag ?
Die wenigsten können sich unter der Berufsbezeichnung Raumausstatter
etwas
konkretes vorstellen, meist wird diese Tätigkeit auf das Bodenlegen oder
die Anfertigung von Gardinen reduziert, aber der Beruf des Raumausstatters
beinhaltet weit mehr.
Der
Beruf des Raumausstatters ist ein vielseitige und kreativer Handwerksberuf
mit dreijähriger Lehrzeit.
Der Abschluss erfolgt durch eine Prüfung, die Gesellenprüfung.
Der Raumausstatter hat fünf
Haupttätigkeitsfelder:
Bodenbeläge,
Gardinen,
Polsterarbeiten,
Tapezierarbeiten,
Textile Wandbespannung,
Sonnenschutz,
zum Anforderungsprofil , gefragt sind:
Schulabschluss,
Handwerkliches Geschick,
Räumliches Vorstellungsvermögen,
Kreativität, viele verschieden Problemstellungen;
Belastbarkeit,
Ordnungssinn,
Sauberkeit,
Benehmen;
„Sinn für schöne Dinge „
Vermittelt werden in der Ausbildung:
Materialkunde,
Fachrechnen,
Fachzeichnen,
Stilkunde,
Farbenlehre / Gestalten mit Farben und Formen,
Be- und Verarbeiten von Werstoffen alle fünf Arbeitsgebiete,
Vorbereiten von Untergründe,
Polstertechniken,
Anbringen von Wand und Deckenbekleidungen aus verschiedenen Materialien,
Nähtechniken,
Dekoration,
Verarbeitung von Bodenbelägen usw.
Für den Raumausstatter gibt es eine
Vielzahl verschiedene Arbeitsmöglichkeiten:
als ausführende Kraft, Näherei, Polsterer, Bodenleger, Monteur, ect.
im Verkauf, Beratung,
als Disponent, Auftragsabwicklung größerer Handwerksbetriebe,
in der Entwicklung, neue Produkte der Industrie,
in der industriellen Fertigung, Spezialanfertigungen,
im Vertrieb, Verkauf an gewerbliche Kunden
Nach der Ausbildung stehen als
Weiterbildungsmöglichkeiten zur Wahl:
Meisterbrief,
Betriebswirt im Handwerk,
Restaurator im Raumausstatterhandwerk,
Sachverständiger im Raumausstatterhandwerk,
Studium an einer Fachhochschule z.B. Innenarchitektur,
Fünf Haupttätigkeitsfelder zu
beherrschen und auf den Stand der Technik zu bleiben ist eine schier
unlösbare Aufgabe deshalb haben die meisten Firmen einen oder zwei
Schwerpunkte in denen sie arbeiten und auch ausbilden. Die Ausbildung zu
vervollständigen und einige Erfahrungen zu sammeln, liegt in der
Verantwortung des Einzelnen und brauch in aller Regel weitere drei Jahre,
erst dann ist der volle Leistungsstand eines Gesellen erreicht.
Drei Gesellenjahre sind auch
Mindestvorrausetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung.
Erst wenn ein umfassender
Leistungsstand erreicht ist kann der Raumausstatter in vollem Umfang seine
fünf Arbeitsgebiete miteinander verknüpfen und seinem Berufsbild „ Räume
auszustatten „ voll gerecht werden.
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